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Habanero - die schärfste Chili ohne Waffenschein

Gemüse
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Habanero, Chili
Habanero
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Auch genannt:
Habanero, Laternen Chili, Lampion Chili
Bilder: Exotenfrucht
Sterne
Beschreibung:
Der Name Habanero stammt wohl aus Kuba und wird wohl "Havanna" übersetzt. Sie werden weltweit angebaut von der Karibik über Mexiko, Thailand und Indonesien. Es gibt verschiedene Sorten und Farben. In Thailand werden die Früchte Laternen Chili genannt. In China nennt man diese Lampion Chili. Die Farben sind grün, gelb, orange und rot. Man bekommt die Früchte selten zukaufen. Gute Feinkostabteilungen führen sie aber ständig. Da sie sehr scharf sind gelten sie schon als Waffe. Ihr Schärfegrad ist 50-mal höher als der Jalapenos. Die Schärfe ist so stark, das man schon am Geruch die Schärfe merkt. Man sollte wirklich sehr vorsichtig sein mit der Verarbeitung dieser Früchte. Ich empfehle Handschuhe beim Bearbeiten. Wenn man das Innere der Habanero auf die Haut bekommt, brennt diese wie verrückt. Ganz gefährlich ist es, wenn man sich danach an die Augen fest, weil sie tränen. Die Schmerzen in den Augen sind höllisch.
Eine Warnung spreche ich noch aus. Lagern Sie nie die Habaneros in Reichweite für Kinder. Sie sehen schön bunt aus und werden vielleicht mit Paprika verwechselt. Dies kann schlimme Folgen haben. Eine richtige Handhabung der Früchte lässt sie aber auch Geschmackvoll wirken.
Hauptinhaltsstoffe:
Habanero sind sehr Kalorienarm, sie besitzen Natrium, Kalium, Ballasstoffe, Zucker, Proteine Vitamin A, Calcium, Vitamin B und Magnesium. Sie förden den Stoffwechsel im Körper an.
Verwendung:
Wie ich schon erwähnte sollte man bei der Verwendung sehr vorsichtig sein. Meine erste Bekanntschaft mit einer gelben Habanero hatte ich als ich eine scharfe Nudelsauce zubereiten wollte. Ich kaufte eine kleine Habanero und wusste auch das diese scharf sind. Ich schnitt sie sehr klein und gab sie zur Sauce. Was dann geschah, war ein Erlebnis. Ich beugte mich über den Topf, um einen Duft von der Sauce zu erhaschen. Meine Schleimhäute in der Nase blähten sich auf. Mein Rachen brannte wie Höllenfeuer und mir schossen sofort die Tränen herunter. Der Hals schwoll zu und ich rang nach Luft. Es war höllisch. Ich wagte erst gar nicht mal zu kosten. Ich glaube, dann wäre ich explodiert. Das war mir eine Lehre. Heute benutze ich Habaneros immer noch. Nur mit einer Option. Ich steche die Früchte ein bis zweimal ein und gebe für einen kurzen Moment die Habanero in die Speisen. Genau das ist der Trick. Das Essen bekommt eine Schärfe die ich selber festlege, in dem ich die Zeit kontrolliere. Den Trick hatte ich von einer Chilenin.
Lagerung und Haltung:
Lagern ist immer so eine Sache. Wenn man Habanero kauft sollte man die auch frisch verwenden. Ein Gefäß was ich gut verschließen kann, nutze ich für die Lagerung im Kühlschrank. Dirt haltensie sich mehrere Wochen. An einer Schur gebunden und an einem trocknen Ort, kann man die Habaneros auch trocknen.
Medizin:
Für die Schärfe der Chili sorgt das Capsaicin. Es ist so scharf, daß sich sogar bei den Pflanzen ein Schutz bildet gegen Schädlinge. Wenn man z.B. Meerrettich oder Senf zu sich nimmt, steigt ein scharfer Geruch in die Nase, das sind die sogenannten ätherischen Öle. Bei Chilis wird durch das Capsaicin ein Brennen Mund und Rachen erzeugt. Sogar auf der Haut wenn man sie berührt. Wie Wissenschaftler erforscht haben, ist es gar kein brennen. Unsere Schmerzrezeptoren werden gereizt und somit ein Alarm ausgeführt. Viele sagen, wenn man viel Chili ißt werden die Geschmacksknospen zerstört. Ist völliger Quatsch und schon lange wiederlegt.
Chili ist gut für die Verdauung bei fetten Speisen. Es stärkt unser Immunsystem und baut Abwehrkräfte auf. Der Blutdruck läßt sich mit Chili drücken und sogar das Risiko von Herzinfarkte ist gemindert. Das schlechte Cholesterin wird durch Chili gesenkt. Aber auch bei Rheuma und Arthritis ist Chili ein wahres Wundermittel. Es wärmt und lindert dadurch die Schmerzen.
Alles im allen ist Chili ein Naturprodukt was unseren Körper stärkt und uns auch Energie bringt. Wenn man sieht wieviel Chili in Mexiko, Indien und Thailand zu sich genommen wird und das es dort kaum Infarkte gibt, sollten wir alle anfangen umzudenken und nur eine kleine Zutat in unseren Speisen mit aufnehmen.
Wann erhältlich in Deutschland:

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